Die Holländerinnen
Dorothee Elmiger
zur Produktion
Zwischen wuchernden Lianen, unheimlichen Geräuschen und schweisstreibender Schwüle beginnt eine abenteuerliche Reise ausserhalb unserer Wirklichkeit, die mitten in der Schweiz verankert ist und doch weit über sie hinausweist. In Dorothee Elmigers neuem Roman «Die Holländerinnen» verschränken sich persönliche Erinnerungen, politische Geschichte und archaische Naturbilder zu einem vielstimmigen Geflecht. Ein Theatermacher begibt sich mit seinem Team auf die gefährliche Suche nach zwei bereits vor Jahren verschwundenen Frauen. Sie betreten einen gewaltigen, koordinatenlosen Raum, der nur mit schummriger Taschenlampe ausgeleuchtet ist und uns dabei schonungslos mit dem Ungeheuerlichen konfrontiert – mit unseren ureigenen Ängsten, Ahnungen und Erfahrungen.
Die Gruppe stösst auf ein undurchdringliches Netz von Geschichten, losen Enden, unvermittelten Anfängen. Wer hat die Macht, Geschichten zu erzählen? Welche Geschichten werden erzählt? Und welche Antwort gibt die Bühne?
Diesen Fragen widmet sich Regisseurin Frieda Lange gemeinsam mit ihrem Team und zieht dabei das Publikum mit einer sinnlichen Soundpartitur tief in den Dschungel des europäischen Gewissens hinein und liefert es seinen eigenen Projektionen aus.
Mit ihrem preisgekrönten Roman (Deutscher Buchpreis, Bayerischer Buchpreis, Schweizer Buchpreis) hat die Schweizer Autorin einen Nerv der Zeit getroffen. Dass ihre Literatur auch für die Bühne gemacht ist, zeigte schon 2016 die Dramatisierung von «Schlafgänger» am Theater Basel.
Besetzung
Produktionsteam
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Regie –
Frieda Lange
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Bühne und Kostüme –
Caroline Seeholzer
- Dramaturgie –
Besetzung
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Fabiola Octavia Strugalla
Spieldaten
Sa 23.01.
20.00 Uhr
Premiere
Schauspiel
Premiere