Egal
Marius von Mayenburg
zur Produktion
«Egal». Übersetzer und Hausmann Erik versucht seiner soeben von einer Dienstreise zurückgekehrten Frau Simone erfolglos seinen schwierigen Alltag zu beschreiben. Gegen das, was die Ingenieurin in ihrem kompetitiven Berufsleben auszuhalten hat, kommt er jedoch gefühlt nicht an. Was sind schon ein krankes Kind und eine Abgabefrist für eine Übersetzung gegen das internationale Parkett des Motorsports, auf dem Simone zu Hause ist. «Egal. Wir sind halt die Avantgarde.» Aber was genau hat der Ausbruch aus traditionellen Rollenbildern eigentlich gebracht?
Eriks Karriere stagniert, während Simone zwischen Schuldgefühlen und Beförderungshoffnungen zerrissen wird. Wäre es doch einfacher, wenn die Situation umgekehrt wäre, wenn Erik auf Dienstreise ginge und bei Simone die Kinderbetreuung läge? Autor Marius von Mayenburg hat mit «Egal» ein rasantes Wortgefecht um Geschlechtergerechtigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Vorstellungen eines idealen Selbst in einer nicht so idealen Gesellschaft geschrieben. Seine «Szenen einer Ehe» fordern nicht nur die beiden Protagonist*innen heraus, auch dem Publikum wird dabei immer wieder eine neue Ausgangslage präsentiert.
Besetzung
Produktionsteam
- Regie –
- Bühne –
- Kostüme –
-
Licht –
Jonathan Zumsteg
- Dramaturgie –