ca. 90 Minuten, keine Pause

Eintritt frei

zur Veranstaltung

Wussten Sie, das Giuseppe Verdi mehrfach Gebete und religiöse Gesänge als dramatische Momente in seinen Opern verwendete? Oder dass die Grenzen zwischen Oper und Oratorium fliessend sind? 

Neugierig, tiefgehend und humorvoll tritt der Opernchor des Luzerner Theaters in den Dialog mit der Theologie. Für Neugierige gibt es einiges zu entdecken: Berühmte Opernchöre verschiedenster Epochen, aber vor allem «Unerhörtes», zu Unrecht unbekannte und selten gespielte Juwelen aus der Opernwelt. Durchflochten wird die Musik mit spannende musikalischen Hinweisen, heiteren Anekdoten und aussergewöhnlichen («unerhörten»?) Einblicken in die Theologie. Wir laden Sie ein zu staunen, zu lauschen und zu entdecken, wie nah sich die beiden Welten wirklich sind. 

 

Mitwirkende

Opernchor des Luzerner Theaters, Leitung: Manuel Bethe

Klavier: Alina Tlushch

Podiumsrunde: Prof. Dr. Peter Ramers, Stefan Knor, Manuel Bethe, Pia-Rabea Vornholt (Moderation)

In Kooperation mit der Pfarrei St. Johannes

14.11.26: «Lüge und Wahrheit»

Musik kann Worte entlarven, Gefühle offenbaren und Wahrheiten hörbar machen, die den Figuren selbst verborgen bleiben. Doch Musik kann auch verführen, überwältigen und Illusionen erzeugen. Für welche Wahrheit entscheiden wir uns? Jener, die uns herausfordert oder jener, die unsere Überzeugungen bestätigt? Wir eröffnen einen (Denk-)Raum, in dem wir Wahrheit erahnen und zugleich an ihr zweifeln können.

30.01.27: «Schein und Sein»

Welches Spannungsfeld entsteht, wenn das Sichtbare nicht der unmittelbaren Wahrheit entspricht? In der Oper begegnen wir einer Welt der Inszenierung, der Masken und der Verwandlung, doch was, wenn gerade dies Raum für tiefere Erkenntnisse bietet? Auch in der Theologie stellt sich die Frage nach dem Verhältnis zwischen dem, was sichtbar ist, und dem, was sich dem unmittelbar Erkennbaren entzieht. Kurz vor Karneval nehmen wir genau dies unter die Lupe.

08.05.27: «Oben und Unten»

Oben und Unten sind mehr als räumliche Gegensätze. Die Theologie verbindet das Oben häufig mit dem Göttlichen, dem Transzendenten, der Hoffnung auf Erlösung, während das Unten für das Irdische, die Tiefe, bisweilen auch für Schuld und Leid steht. Doch diese Ordnung kann sich umkehren. Was, wenn wir das Erhabene gerade in der Sehnsucht, dem Verletzlichen entdecken? Und gibt es überhaupt eine solche Trennung, insbesondere in der Musik?

Daten

Link to production Unerhört «Lüge und Wahrheit»

Sa 14.11.

10.30 Uhr

Unerhört «Lüge und Wahrheit»

Oper trifft Theologie

Link to production Unerhört «Schein und Sein»

Sa 30.01.

10.30 Uhr

Unerhört «Schein und Sein»

Oper trifft Theologie

Link to production Unerhört «Oben und Unten»

Sa 08.05.

10.30 Uhr

Unerhört «Oben und Unten»

Oper trifft Theologie