Egils Siliṇš
Bassbariton
Egils Siliņš hat sich international als einer der gefragtesten Bassbaritone seiner Generation etabliert und geniesst als ehemaliger Generaldirektor der Lettischen Nationaloper und des Lettischen Nationalballetts sowohl für seine herausragende künstlerische Leistung als auch für seine Führungsqualitäten in der Opernwelt große Anerkennung.
Zu seinen aktuellen und jüngsten Auftritten zählen unter anderem die Titelpartie in «Der fliegende Holländer» sowie Telramund an der Deutschen Oper Berlin und an der Ungarischen Staatsoper, König Marke an der Oper Leipzig sowie bei den Bayreuther Festspielen. Desweiteren war Egils Siliņš als Kurwenal am New National Theatre Tokyo (NNTT), als Wotan/Wanderer sowie Telramund bei den Internationalen Maifestspielen am Staatstheater Wiesbaden zu erleben. An der Staatsoper Berlin gab er den Großinquisitor (Grand Prêtre) in «Samson et Dalila» und am National Centre for the Performing Arts in Peking die Partie des Wotan. Darüber hinaus gestaltete er gemeinsam mit Elīna Garanča ein Konzert in der Hamburger Elbphilharmonie. Beim Spring Festival Tokyo gab er sein Debüt als Hans Sachs.
Egils Siliņš arbeitete mit herausragenden Dirigenten-Persönlichkeiten wie Marek Janowski (Wotan/Wanderer an der Dresdner Philharmonie) sowie mit Ádám Fischer (Wotan/Wanderer) bei den Müpa Wagner-Tagen in Budapest zusammen. Weitere Engagements führten ihn als Wotan zu den Bayreuther Festspielen, als Telramund an die Wiener Staatsoper und an das Spring Festival Tokyo, als Don Fernando der neuen «Fidelio»-Produktion (Regie: Tobias Kratzer) an das Royal Opera House Covent Garden, als Kurwenal an die Kopenhagener Oper, als Germont an die Lettische Nationaloper, als Großinquisitor («Samson et Dalila») an die Opera Bilbao, als Orest sowie als Wotan im Ring-Zyklus zu den Internationalen Maifestspielen wiederum nach Wiesbaden. Als Wotan und Holländer war er am NNTT Tokyo, an der Deutschen Oper Berlin sowie mit dem Orchestre National de Lyon zu erleben.