Die Lieben der Berenice
TanzOper mit Musik von Gluck, Haydn, Martines, Mozart
Uraufführung
1 Stunde 40 Minuten, inkl. einer Pause
CHF 35 - 130
CHF 17.50 - 65
zur Produktion
Vorhang auf für eine grosse spartenübergreifende Produktion von Oper und Tanz des Luzerner Theaters. Wir bringen Gesangssolist*innen, Tänzer*innen, das Luzerner Sinfonieorchester, ein hochkarätiges musikalisches Team sowie mit Anton Lachky einen der interessantesten Choreografen der zeitgenössischen Tanzszene zusammen, um uns mitten in einen Wirbelsturm aus Leidenschaften versetzen zu lassen: Demetrio liebt Berenice und sie liebt ihn; Demetrios Vater Antigono liebt Berenice jedoch auch und ist als Regent in einer deutlich machtvolleren Position.
Mit Berenice steht eine der schicksalhaften Frauenfiguren im Zentrum des Geschehens, die – ähnlich wie Medea oder Iphigenie – Kunstschaffende der Musik und Literatur über Jahrhunderte zu unzähligen Werken inspiriert haben. «Die Lieben der Berenice» beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven die zutiefst tragischen Verstrickungen zwischen den Personen und die verschiedenen Facetten der Liebe. Insbesondere Berenice durchlebt ein wahres Gefühlschaos, mal als innig Liebende, mal als Verzweifelnde, als Kämpfende, doch am Ende auch als zaghaft Hoffende. Ein «Pasticcio», also eine Collage ausgesuchter Werke des Barock und der Frühklassik – mit Kompositionen von Jommelli, Gluck, Haydn, Boccherini, Martines und Mozart gibt den Takt vor für ein hochvirtuoses Tanz- und Musikerlebnis.
Infos
Übertitel
In italienischer Sprache mit Übertiteln
Barbetrieb im Anschluss
Unsere Bar ist auch nach der Vorstellung geöffnet. Bleiben Sie gerne noch auf ein Getränk und gute Gespräche!
Opernsoirée
Bei einem Kaffee erfahren Sie Spannendes zum Stoff, zum Probenprozess und zu den Ideen des Regieteams. Natürlich kommt auch die Musik nicht zu kurz. Der Eintritt ist frei!
Kostprobe im Anschluss an die Soirée
Wie sieht eigentlich die Zusammenarbeit des Musikalischen Leiters, der Darsteller*innen und des Orchesters aus? Holen Sie sich einen exklusiven Einblick in eine Bühnenorchesterprobe und sehen Sie dabei als Erste das Bühnenbild. Tickets zu CHF 10 im Webshop oder an der Theaterkasse.
Pressestimmen
«Am Anfang hat man Angst, dass die wirbelnde Diskokugel mit der Zeit langweilig wird. Doch Anton Lachky verschränkt jede Bewegung passgenau mit dem Staccato-Drive der Barockmusik.»
– Roman Kühne, Luzerner Zeitung
«Der Inszenierung wird viel Raum gegeben, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Bühnenbild ist nämlich bewusst zurückhaltend gestaltet, Licht und Schatten spielen hier die Hauptrolle, schwarz-weisse Projektionen sorgen für poetische Momente.»
– Christian Oechslin, Radio SRF 1
«Zum dritten Satz von Luigi Boccherinis Sinfonie mit dem Titel La casa del Diavolo – mit Bezug auf Don Juan, aber passend zu Berenices Höllenqualen – zeigen Tänzerinnen und Tänzer je einzeln ihr spektakuläres Können: eine bis in die Fingerspitzen energetische Bewegungssprache, athletisch und temporeich, gestisch überaus komplex, voller eleganter Verrenkung in skulpturaler Präzision zwischen meditativem Tai Chi und heftiger Verausgabung.»
– Herbert Büttiker, OPER!
«Dazu kommen das Luzerner Sinfonieorchester und Sängerinnen und Sänger, welche die Dramatik und den Fluss des Tanzstroms wirkungsmächtig in Töne fassen.»
– Roman Kühne, Luzerner Zeitung
Fotos
Besetzung
Produktionsteam
- Musikalische Leitung –
- Nachdirigiat –
- Choreografie und Regie –
- Bühne und Kostüme –
- Licht –
- Dramaturgie –
- Video –